Troubleshooting – Personal Printing

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Logging

Log der REST-Schnittstelle PPRest

Das Logging der REST-Schnittstelle erfasst die gesamte Kommunikation des Perso­nal-Printing-Server wie die Zugriffe auf den JobViewer und die Verbindungen von den Authentifizierungsgeräten.

  • Öffnen Sie die Datei NLog.config im Verzeichnis C:\inetpub\wwwroot\PPRest, und nehmen Sie die orange markierten Ergänzungen vor:
<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<nlog xmlns="https://www.nlog-project.org/sche­mas/NLog.xsd"
     xmlns:xsi="https://www.w3.org/2001/XML­Schema-instance"
     autoReload="true">

 <extensions>
   <add assembly="NLog.Web.AspNetCore"/>
 </extensions>

 <targets>
    <target xsi:type="File" name="all-log-file" file­Name="C:\Temp\PPRest-all-${shortdate}.log" lay­out="${longdate}|${logger}|${upper­case:${level}}|${message}|${exception}" />
    <target xsi:type="File" name="own-log-file" file­Name="C:\Temp\PPRest-own-${shortdate}.log" lay­out="${longdate}|${logger}|${upper­case:${level}}|${message}|${exception}" />
 </targets>

 <rules>
    <logger name="*" minlevel="Trace" wri­teTo="all-log-file" />
    <logger name="Microsoft.*" maxLevel="Info" final="true" />
    <logger name="*" minlevel="Trace" wri­teTo="own-log-file" />
 </rules>
</nlog>

Sie erhalten zwei Logdateien in c:\temp:

  • PPRest-all-yyyy-mm-dd.log loggt alles
  • PPRest-own-yyyy-mm-dd.log loggt alles außer Windows-Meldungen

Hinweis! Aktivieren Sie das Logging aus Performance-Gründen nur temporär.

Log des Moduls RegPrint

Das Logging des RegPrint-Moduls erfasst lediglich das Versenden der Anleitung für die Selbstregistrierung an einen vom Nutzer gewählten Drucker.

  • Kopieren Sie die Datei NLog.config aus dem Verzeichnis C:\inet­pub\wwwroot\PPRest ins Programmverzeichnis von Personal Printing (z. B. C:\Program Files\Personal Printing), und nehmen Sie darin die rot markierten Änderungen vor:
<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<nlog xmlns="https://www.nlog-project.org/sche­mas/NLog.xsd"
     xmlns:xsi="https://www.w3.org/2001/XML­Schema-instance"
     autoReload="true">

 <extensions>
   <add assembly="NLog.Web.AspNetCore"/>
 </extensions>

 <targets>
    <target xsi:type="File" name="all-log-file" file­Name="C:\Temp\PPReg-all-${shortdate}.log" lay­out="${longdate}|${logger}|${upper­case:${level}}|${message}|${exception}" />
    <target xsi:type="File" name="own-log-file" file­Name="C:\Temp\PPReg-own-${shortdate}.log" lay­out="${longdate}|${logger}|${upper­case:${level}}|${message}|${exception}" />
 </targets>

 <rules>
    <logger name="*" minlevel="Trace" wri­teTo="all-log-file" />
    <logger name="Microsoft.*" maxLevel="Info" final="true" />
    <logger name="*" minlevel="Trace" wri­teTo="own-log-file" />
 </rules>
</nlog>

Sie erhalten zwei Logdateien in c:\temp:

  • PPReg-all-yyyy-mm-dd.log loggt alles
  • PPReg-own-yyyy-mm-dd.log loggt alles außer Windows-Meldungen

Hinweis! Aktivieren Sie das Logging aus Performance-Gründen nur temporär.

Webseiten-Log

Die Vorgänge des Webinterfaces werden in Windows standardmäßig geloggt. Die Logdateien finden Sie in:

%SystemDrive%\inetpub\logs\LogFiles

  • Sie können den Pfad ändern oder auch das Logging abschalten. Hierzu wählen Sie im IIS Manager: Default Web Site→ Protokollierung (englisch Logging).

IIS Manager: Pfad zur IIS-Logdatei und Möglichkeit zur Deaktivierung

Problemlösung

Die folgende Tabelle führt einige Meldungen auf und gibt Anregungen zur Problem­lösung.

Meldung/Problem Lösungsvorschlag
Bei der Installation von Personal Printing erhalten Sie die Meldung „Die Installation von Microsoft .NET Framework 4.6 Full ist fehlgeschla­gen. Setup wird jetzt beendet.“ (“The installation of Microsoft .NET Frame­work 4.6 Full has failed. Setup will now exit.”)
  • Führen Sie ein Windows-Update aus, und starten Sie anschließend die Installation erneut.
Sie oder ihre Nutzer können sich nicht mit dem JobViewer verbinden. Hierbei erhalten sie – abhängig vom Browser und dessen Sprache – eine Fehlermeldung wie diese: „Fehler: Netzwerk-Zeitüberschreitung. Der Server unter pp-40 braucht zu lange, um eine Antwort zu senden.“ oder „Diese Website ist nicht erreichbar. Die Antwort von pp-40 hat zu lange gedauert.“ oder “Hmm, we can’t reach this page.”
  • Eventuell wurde versucht, den JobViewer per https zu verbin­den, obwohl das/die Zertifikat/e für die Verschlüsselung der Verbindung noch nicht installiert und konfiguriert wurde/n.→ Siehe Nutzerdaten bei der Übertragung verschlüs­seln.
Die Nutzer können den JobViewer zwar öffnen, die angezeigten Informa­tionen werden aber nicht aktualisiert.
  • Vermutlich verwenden die betreffenden Nutzer den klassi­schen Internet Explorer.→ Empfehlen Sie ihnen einen ande­ren Webbrowser, z. B. Edge, Chrome oder Firefox.
Sie können den JobViewer oder die Webkonsole der Releasestation via http öffnen, nicht aber via https.

(http wird nur von Personal Printing 4.0 unterstützt, nicht von Personal Printing 3.0 als Komponente von Mobile Print 1.0)

  • Stimmt die aufgerufene URL mit dem Namen auf dem Webserver installierten Serverzertifikates überein (Hostname, FQDN oder IP-Adresse)? Wenn Hostname oder FQDN, funktioniert die Namenauflösung im Netz?
  • Ist auf dem Webserver ein Serverzertifikat (mit Schlüssel) installiert, und wurde dieses im IIS-Manager in Bin­dungen ausgewählt (und abschließend der IIS-Dienst neu gestartet)?
  • Ist das Aussteller-Stammzertifikat und/oder Zwischenzertifikat in den betreffenden Zertifikat-Stores auf der Workstation installiert? (Stammzertifizierungsstellen und/oder Drittanbieterzertifiziereungsstellen bzw. Zwischenzertifizierungsstellen)
  • Wenn der Fehler nur mit dem Chrome-Browser oder einem darauf basierenden Browser (wie Vivaldi) auftritt, benötigen Sie möglicherweise andere Zertifikate auf der Workstation. Siehe Webserverzertifikat für den Personal-Printing-Server generieren oder Webserverzertifikat für die Release Station generierenSiehe Nutzerdaten bei der Übertragung verschlüsseln.
  • Wenn der Fehler nur mit dem Firefox-Browser auftritt, müssen Sie das Root-Zertifikat möglicherweise auch direkt in Firefox auf der Workstation importieren (Einstellungen→ Datenschutz & Seicherheit→ Zertifi­kate→ Zertifi­kate anzeigen→ Zertifizeirungsstellen→ Importieren).
Die Authentifizierung am Drucker funktioniert per http, aber nicht per https. Hierzu haben Sie die URL des Personal-Printing-Servers im Authen­tifizierungsgerät erst mit http konfigu­riert und dann mit https.

(http wird nur von Personal Printing 4.0 unterstützt, nicht von Personal Printing 3.0 als Komponente von Mobile Print 1.0)

  • Stimmt die aufgerufene URL mit dem Namen des auf dem Personal-Printing-Server installierten Serverzertifikates überein (Hostname, FQDN oder IP-Adresse)? Wenn Hostname oder FQDN, funktioniert die Namenauflösung im Netz?
  • Ist auf dem Personal-Printing-Server ein Serverzertifikat (mit Schlüssel) installiert, und wurde dieses im IIS-Manager in Bin­dungen ausgewählt (und abschließend der IIS-Dienst neu gestartet)?
  • Ist das Aussteller-Stammzertifikat und/oder Zwischenzertifikat in dem betreffenden Authentifizierungsgerät installiert?
  • Wenn der Fehler nur mit dem Chrome-Browser oder einem darauf basierenden Browser (wie Vivaldi) auftritt, benötigen Sie möglicherweise andere Zertifikate auf der Workstation. Siehe Webserverzertifikat für den Personal-Printing-Server generieren oder Webserverzertifikat für die Release Station generierenSiehe Nutzerdaten bei der Übertragung verschlüsseln.
  • Wenn der Fehler nur mit dem Firefox-Browser auftritt, müssen Sie das Root-Zertifikat möglicherweise auch direkt in Firefox auf der Workstation importieren (Einstellungen→ Datenschutz & Seicherheit→ Zertifi­kate→ Zertifi­kate anzeigen→ Zertifizeirungsstellen→ Importieren).
In der Webkonsole der Release Station erscheint nach Klick auf den Button Verbindung prüfen die Meldung: „Keinen Personal-Printing-Server gefunden.“

(Der Button Verbindung prüfen wird nur von Personal Printing 4.0 unterstützt, nicht von Personal Printing 3.0 als Komponente von Mobile Print 1.0)

  • Prüfen Sie in der Personal-Printing-Konfiguration der Release Station den Eintrag Server-URL (des Personal-Printing-Servers). Testen Sie beide Protokolle (http und https). Siehe auch Release Station vorbereiten und Nutzer registrieren.
  • Prüfen Sie auf dem Personal-Printing-Server im Menü Binding des IIS-Managers, welches der beiden Protokolle unterstützt wird. Siehe hierzu Webserverzertifikat dem Personal-Printing-Server zuweisen.
  • Deaktivieren Sie in der Personal-Printing-Konfiguration der Release Station den testweise die Option Zertifikat validieren.
  • Prüfen Sie, ob sich gültige Lizenzschlüssel im Lizenzmanager des Personal-Printing-Servers befinden. Siehe hierzu Lizenzierung.
  • Für das Protokoll https müssen Sie auf dem Personal-Printing-Server ein Webserver-Zertifikat installieren und auf der Release-Station das dazu passende Ausstellerzertifikat. Siehe Nutzerdaten bei der Übertragung verschlüsseln.
Beim Versucht zu drucken, funtioniert zwar die Authentifizierung, aber die Druckaufträge werden nicht an den Zieldrucker gesendet.
  • Prüfen Sie die Version der Datei TPView.exe in:
    C:\Program Files\Personal Printing oder
    C:\Program Files\ThinPrint Mobile Print und
    C:\Program Files\ThinPrint Mobile Print\WebApps\PPSite
    Wenn diese älter als 11.18.1208 ist, tauschen Sie diese. Die aktuelle Version finden Sie unter:
    www.thinprint.com/de/support/software/software-tools
Nachdem sich der betreffende Drucker im „Ruhemodus“ befand, starten die Ausdrucke mit einer Verzögerung von mehreren zehn Sekunden. Das betrifft sowohl normale Druckaufträge als auch den Ausdruck der Anleitung zur Selbstregistrierung.
In der Webkonsole der Release Station erscheint unter Letzte eingelesene ID keine Nummer, wenn die Chipkarte oder der Token an den Kartenleser gehalten wurde.
  • ab Firmware-Version 1.5: Wählen Sie in der Personal-Printing-Konfiguration der Release Station (testweise) die Option 1 Kartenleser, und schließen Sie nur einen Kartenleser an.
  • Starten Sie die Release Station neu, indem Sie sie mehrere Sekunden vom Netz trennen.
  • Laden Sie die Webseite der Release Station jeweils neu (mit der Taste F5), wenn Sie die Chipkarte oder den Token an den Kartenleser gehalten haben.
  • Achten Sie darauf, ob der Kartenleser einen Piepton als Bestätigung abgibt, wenn Sie die Chipkarte oder den Token an den Kartenleser halten. Wenn nein, wechseln Sie die Chipkarte bzw. den Token oder – wenn möglich – den Kartenleser.
  • Prüfen Sie, ob der Kartenleser den Typ der verwendeten Chipkarte bzw. des Tokens unterstützt. Wenn nein, wenden Sie sich an den ThinPrint-Support.
Sie können keinen Personal Printer mit nativem Treiber anlegen. Hierbei erhalten sie – abhängig von der Windows-Version – eine Fehlermeldung wie diese: „Dru­cker konnte nicht installiert werden. Überprüfen Sie den Druckernamen, und stellen Sie sicher, dass der Dru­cker mit dem Netzwerk verbunden ist“ (“Unable to install printer. Double check the printer name and make sure that the printer is connected to the network.”)
  • Eventuell wurde versucht, einen Drucker mit einem Typ-4-Trei­ber mit einem Drittanbieter-Port wie dem ThinPrint-Print­ToStorage-Port zu verbinden.→ Verwenden Sie Typ-3-Treiber für Druckobjekte, die mit einem ThinPrint-PrintToSto­rage-Port verbunden werden sollen (siehe unten den Screenshot) – vorzugsweise universelle Treiber der Druckerher­steller.
Beim Versuch zu drucken erscheint die Fehlermeldung: „Fehler beim Spoolen des Druckauftrags: %d“ (“An error occurred while spooling the printjob: %d”) Hier gibt es zwei bekannte Konstellationen:

  • Sie haben als Zieldrucker eine Freigabe auf einem entfernten Druckserver eingerichtet. Der Zieldrucker verwendet einen Druckertreiber, der auf dem Personal-Printing-Server nicht installiert ist.→ Installieren Sie diesen Treiber manuell, nicht aber per Point&Print.
  • Sie haben als Zieldrucker eine Freigabe auf einem entfernten Druckserver eingerichtet. Der Zieldrucker verwendet einen Druckertreiber, den Sie per point&print auf den Personal-Prin­ting-Server übertragen haben. Zusätzlich ist auf dem Druck­server für diesen Drucker die Option Druckauftrags­aufbereitung auf Clientcomputern durchführen (englisch Render print jobs on client computers alias Client-side ren­dering) aktiv (siehe unten den Screenshot) .→ Deaktivieren Sie die Option Druckauftragsaufbereitung auf Clientcom­putern durchführen, oder installieren Sie diesen Treiber manuell auf dem Personal-Printing-Server.

Beispiel für einen Typ-3-Treiber, hier OKI Universal PCL 5

Druckauftragsaufbereitung auf Clientcomputern durchführen

NetBIOS-Unterstützung deaktivieren

Nachdem sich der ein physischer Drucker im seinem „Ruhemodus“ befand, kann es vorkommen, dass Ausdrucke erst mit einer Verzögerung von mehreren zehn Sekunden starten. Das betrifft sowohl normale Druckaufträge als auch den Ausdruck der Anleitung zur Selbstregistrierung. Der Grund für die Verzögerung ist die konfigurierte Unterstützung für das Netzwerkprotokoll NetBIOS. Abhilfe schafft seine Deaktvierung.

  • Öffnen Sie auf dem Rechner, von dem aus die Druckaufträge versendet werden, die Netzwerkkonfiguration.
  • Wählen Sie hier die Eigenschaften des Netzwerkprotokolls TCP/IPv4.

  • Wählen Sie Advanced.

  • Wählen Sie Disable NetBIOS over TCP/IP, und bestätigen Sie alle Fenster mit OK.

Troubleshooting der Release Station

Siehe hierzu den Troubleshooting-Abschnitt zum ThinPrint Hub.

 

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