Connection Service

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Der ThinPrint Connection Service baut – im Gegensatz zur sonst üblichen Kommuni­kationsrichtung – von einem ThinPrint Client in jeder Niederlassungen einen sicheren Drucktunnel zum zentralen ThinPrint-Drucksystem im Rechenzentrum auf: den Thin­Print Secure Tunnel.

Das Clevere dabei ist, dass die zentrale ThinPrint Engine, die als Druckserver fun­giert, die IP-Adresse der Drucker in den Niederlassungen nicht kennen muss. In den meisten Außenstellen setzen Unternehmen maskierte Netze ein, und man bräuchte einen VPN-Tunnel, um die Drucker zu erreichen. Das ist mit ThinPrint nicht nötig, denn der ThinPrint Secure Tunnel erledigt genau dies – speziell für das Drucken. Über diesen Tunnel werden die Druckaufträge in die Außenstellen befördert und dann vom ThinPrint Client an die Netzwerkdrucker verteilt. Es muss keine direkte Verbindung von der zentralen ThinPrint Engine zu den Druckern bestehen. Außerdem können die Druckdaten sicher übertragen werden, und zwar SSL-verschlüsselt. Denn Druck­aufträge können hochsensible Daten enthalten und sollten genauso geschützt werden wie vertrauliche Dokumente.

Die einfachste Art, den ThinPrint Client mit Connection Service in die Niederlas­sungen zu verteilen, ist der ThinPrint Hub, eine kleine aber sehr performante Druck-Hardware von ThinPrint, auf welcher der ThinPrint Client vorinstalliert ist. Er kann zentral konfiguriert werden. In den Außenstellen wird er einfach ans Netzwerk- und Stromkabel angeschlossen, und schon kann es losgehen. Die Anzahl der Netz­werkdrucker, die mit dem ThinPrint Hub verbunden werden kann, ist nicht limitiert. Zusätzlich können bis zu vier USB-Drucker angeschlossen und so quasi zu Netzwerk­druckern umfunktioniert werden.

Darüber hinaus stellt der Connection Service die ideale DMZ-Komponente für’s Drucken dar. TCP-Ports müssen nur in Richtung Connection Service geöffnet werden und Daten werden weder lokal gespeichert noch gespoolt.

Die Beispielkonfiguration soll Ihnen die Möglichkeit geben, den ThinPrint Connec­tion Service probeweise zu installieren (siehe Abschnitt Beispielkonfiguration). Dadurch können Sie sich von der Funktionsfähigkeit überzeugen und danach die Ins­tallation Ihren Bedingungen anpassen.

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