Druckaufträge verschlüsselt ablegen

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Ordner verschlüsseln

Generell können Ordner im Windows Explorer verschlüsselt werden, so auch der Ord­ner samt Unterordner, in dem die Personal-Printing-Druckaufträge abgelegt werden. Hierzu benötigen Sie Zertifikate, die von Windows automatisch generiert werden (siehe unten den Abschnitt Zertifikate).

  • Markieren Sie den Ordner, in dem sich die Druckaufträge befinden. Den Pfad entnehmen Sie dem Verzeichnis im Reiter Druckaufträge der Personal-Prin­ting-Konfiguration, hier:
    C:\\Personal Printing Jobs
  • Markieren Sie den Ordner und klicken Sie auf Eigenschaften.

Ordner wählen, der verschlüsselt werden soll

  • Klicken Sie im Reiter Allgemein auf Erweitert.
Eigenschaften des Ordners: Erweitert wählen

Eigenschaften des Ordners: Erweitert wählen

  • Setzen Sie ein Häkchen bei Inhalt verschlüsseln, um Daten zu schützen.

Ordner-Inhalt verschlüsseln

  • Im nächsten Schritt schließen Sie Unterordner mit ein, indem Sie diese Ände­rungen auch für Unterordner festlegen.
  • Anschließend erscheint der verschlüsselte Ordner einschließlich aller Unterord­ner in einer anderen Farbe, sofern Sie dies eingestellt haben.
    (Im Windows Explorer im Menü Extras→ Ordneroptionen→ Reiter: Ansicht. Dort Häkchen setzen bei Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Dateien in anderer Farbe anzeigen.)

erfolgreich verschlüsselter Ordner (grün)

Sollte die Verschlüsselung fehlschlagen, prüfen Sie, ob das (von Windows automa­tisch generierte) Recovery-Zertifikat für den Administrator noch aktuell ist. Es sollte nicht älter als drei Jahre sein.

Zertifikate

Mit der Verschlüsselung eines Ordners wird automatisch ein Zertifikat für das gerade zugreifende Konto generiert. Hier ist es z. B. das PPservice-Konto (siehe Nut­zer-Account für die Installation). Dieses Zertifikat können Sie sichern, indem Sie es exportieren. Lesen Sie hierzu ggf. die Windows-Dokumentation.
Falls die Kontozugangsdaten für den oben gewählten Nutzer verloren gehen, kann auf einen Recovery-Agenten zurückgegriffen werden, um die Druckdaten im Notfall dennoch entschlüsseln zu können. Standardmäßig ist dies das Konto des Adminis­trators der Domäne. Es ist möglich, ein weiteres Konto als Recovery-Agent anzule­gen. Siehe auch hierzu die Windows-Dokumentation.

 

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